Neu im Blog:

Volles Programm am gestrigen Samstag. Am Vormittag die lange erwartete SVP-Landesversammlung in Meran, und am Abend dann eine wirklich gelungene ---›

Deine Meinung | 25.03.2009
Na politica por nosta tera.
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Veranstaltung | 03.04.2009
Geschichte spannend erzählt: MYTHOS HOFER - WER WAR ER WIRKLICH?

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Neu im Forum:

24.03.2009 - 17:10 | mfiedl
Mandatsbeschränkung
Finde die JG hat absolut Recht wenn sie an der Mandatsbeschränkung festhält. Wäre ja eine mords Schweinerei, wenn jetzt ein Jahr vor den Gemeinderatswahlen wieder alles ... ---›

24.03.2009 - 15:09 | Uhu
Selbstbestimmung
Finde die ganze Diskussion um die Selbstbestimmung ehrlich gesagt einen Blödsinn. Jene, die dieses Thema immer wieder aufwärmen, sind für mich nur rückwärtsgewandt. Denn ... ---›

„Ein neues Heimatgefühl“ 24.03.2009

„Wen interessiert schon das 200-Jahr-Jubiläum der Befreiungskriege von 1809, in denen der Passeirer Sandwirt Andreas Hofer die Tiroler drei Mal siegreich zum Kampf gegen die Truppen Napoleons führte?“ Das werden sich wohl nicht wenige Jugendliche im heurigen Jahr fragen. Wer glaubt, dass 2009 nur jenes historische Datum im Mittelpunkt stehen soll, irrt aber. „Geschichte trifft Zukunft“, lautet der Leitspruch, der unzählige Initiativen in Kultur, Bildung oder etwa Wissenschaft umreißt.
Wenn ich mir persönlich eines vom „Gedenkjahr“ erhoffe, so lediglich das, was schon das Wort selbst aussagt: nachzudenken. Nachzudenken über unsere eigene Geschichte, die nicht nur in den Archiven tief im Keller begraben liegt, denn schließlich ist unsere Geschichte und ihre Traditionen, Werte und Symbole, aber auch ihre Lehren und Mahnungen ein Teil unserer Identität. Und ich wage zu behaupten, dass ein ungetrübter Blick in die Zukunft wohl nur schwerlich möglich ist, sofern wir uns nicht unserer eigener Wurzeln bewusst sind.
Dazu gehört aber auch, dass jede und jeder von uns ihre bzw. seine Verantwortung (er)kennt, die er für Heimat und Identität trägt. Ein Beispiel gefällig? In erster Linie werden sich Politik, Schule und Elternhaus die Frage gefallen lassen müssen, wie es uns gelingen will, Geschichtskenntnisse über (Süd)Tirol zu vermitteln und somit auch Geschichtsbewusstsein zu stiften. Denn das, was in diesem Bereich bisher getan worden ist, ist absolut unzureichend. Gleichzeitig werden wir dabei aber auch selbstkritisch und wachsam sein müssen: denn wenn sich neuerdings Tirol-Patriotismus häufig mit einer Ablehnung von fremden Volksgruppen verbindet, dann handeln wir keineswegs im Sinne und Geiste unserer Vorfahren, unserer „Helden“.
Ein neues Heimatgefühl unter den jungen Südtirolern ist es, das ich mir mehr denn je erhoffe: fest verwurzelt in unserer Heimat und ihren Werten, jedoch nicht verbort oder rückwärtsgewandt, sondern stets offen für neue Entwicklungen, möglichst optimistisch in die Zukunft blickend. Wollen wir also sehen, ob uns ein Gedenkjahr vielleicht dazu verhilft, zu erkennen, welche Chancen und Möglichkeiten heute bestehen, die gestern noch nicht bestanden, und welche Wege wir heute beschreiten sollen, um auch etwas aus der Geschichte gelernt zu haben...


Philipp Achammer
SVP-Landesjugendreferent

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