| „Basisvotum akzeptieren, Ruhe einkehren lassen!“ | 28.03.2009 |

Die Junge Generation in der SVP (JG) ruft die eigene Partei dazu auf, das klare Votum der SVP-Landesversammlung vom vergangenen Samstag zu akzeptieren und nicht unnötig weiter in der Öffentlichkeit Porzellan zu zerschlagen. „Wir haben als JG jedenfalls stets sachlich argumentiert und werden uns nicht auf weitere unnötige Konfrontationen einlassen.“
„Die Landesversammlung hat klare Entscheidungen zur Mandatsbeschränkung getroffen. Jeder hat bzw. hätte die Möglichkeit gehabt, sich vor den Ortsgruppen zu äußern. Jetzt wo eine Entscheidung gefällt wurde, müssen aber auch alle dazu stehen“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer.
„Wir müssen somit auch beweisen, dass es uns weniger um uns selbst, also um das persönliche Schicksal der Funktionäre und Mandatare geht, aber umso mehr um den Erfolg der Partei“, so der JG-Vorsitzende.
Wichtig sei jetzt auch, dass getroffene Beschlüsse klar und korrekt wiedergegeben werden. „Es stimmt beispielsweise nicht, dass durch die Mandatsbeschränkung jemanden die Politik verboten wird. Auch die Landesräte, die 2013 von der Beschränkung betroffen sind, können logischerweise wieder in den Landtag gewählt werden, aber eben nicht mehr in die Regierung. Dasselbe gilt auch für die Bürgermeister, denen es frei steht, weiterhin im Gemeindeausschuss oder im Gemeinderat mitzuarbeiten. Ich sehe persönlich nicht ein, dass man anscheinend von vornherein von sich aus nicht bereit ist, auch einen Schritt zurück zu machen. Und somit gleichzeitig glaubwürdig zu zeigen, dass es in der politischen Arbeit unabhängig von der eigenen Funktion lediglich darum geht, für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten“, so der JG-Vorsitzende weiter.
Abschließend ruft die JG dazu auf, sich endlich auf politische Inhalte zu konzentrieren. „Die Bürgerinnen und Bürger haben genug davon, dass wir uns dauernd nur mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen jetzt endlich einige wesentliche und dringende inhaltliche Reformen vorantreiben und umsetzen“, so der Landesjugendreferent abschließend.

