| „Endlich Visionen für das Südtirol von morgen“ | 16.04.2009 |

Die Junge Generation in der SVP (JG) hat am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz ihre neue Veranstaltungsreihe „Junge Visionen für Südtirol“ vorgestellt.
„Unsere Partei muss endlich wieder anfangen, Visionen für das Südtirol von morgen zu präsentieren anstatt nur Verwaltungs- oder Alltagspolitik zu betreiben“, so Landesjugendreferent Philipp Achammer und seine Stellvertreter Heidi Gamper, Thomas Rauch und Daniel Ellecosta.
„Werden wir heute als Partei danach gefragt, wie unser Südtirol in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren in einem gewissen Bereich ausschauen soll, so macht sich nicht selten Ratlosigkeit breit“, beklagt die JG-Führung. „Es ist gerade die Aufgabe der Jugendorganisation einer Partei, neue, ja sogar revolutionäre Ideen zu präsentieren. Wir möchten aber auch die Gesamtpartei anregen, einen neuen Blick in die Zukunft zu wagen“, so die JG. Dementsprechend groß seien auch die Erwartungen der JG an die neue Parteiführung: „Denn es reicht nicht mehr aus, ständig nur auf das bereits Erreichte zu verweisen.“
Die JG wolle nun vorangehen: in fünf großen Zukunftswerkstätten, die allen Jugendlichen offen stehen, soll im Mai unter Einbeziehung von namhaften Experten südtirolweit diskutiert werden. „Wir werden aber sicher keine Expertengespräche oder endlose Debatten führen, sondern gemeinsam konkrete Vorstellungen zu Papier bringen. Dabei dürfen keine Gedankengänge tabu sein!“ Die Themen der fünf Zukunftswerkstätten sind Politik & Werte, Mitbestimmung und Direkte Demokratie, Heimat- und Volkstumspolitik, Wirtschaft und Umwelt sowie Immigration & Integration.
Die Politik habe die Aufgabe gegen Perspektivlosigkeit und Zukunftsängste anzukämpfen, so die JG. „Unsere Jugend will wissen, wohin die Reise geht. Welche Weichen schon heute gestellt werden müssen, um die Zukunft in diesem Land zu sichern.“

